Bürgerstimmen

28.07.2016, Anne Schmitt

Es gehört viel Mut und Energie dazu, einen solchen Schritt zu gehen und ich kann das nur begrüßen und beglückwünschen. In diesen schwierigen Zeiten wird viel diskutiert, viel geredet, viel gestritten und "viel gewusst" aber viel zu wenig transparent und auf Augenhöhe gehandelt.

Ich lebe seit sechs Jahren und gern in Drestedt, fühle mich hier wohl und hatte anfangs den Eindruck einer gut funktionierenden Dorfgemeinschaft. 'Klookschieters un Meckerbüddels' gibt es überall. Wenn jetzt gehandelt wird, statt - im schlimmsten Fall hinter vorgehaltener Hand - gemeckert und gemobbt, dann ist das eine gute Sache, die ich gern unterstütze. Insbesondere mehr Einsatz und Angebote für die Kinder und Jugendlichen halte ich für sehr wichtig. Frischer Wind in der Dorfpolitik kann nur gut und richtig sein und neue Wege aufzeigen, vernünftig und in einem gesunden Miteinander an der Gestaltung einer lebenswerten Gemeinschaft zwischen Jung und Alt, Alteingesessenen und Neubürgern im gemeinschaftlichen Interesse für die Dorfstruktur zu arbeiten.

Ehrenamtliche Arbeit kann nicht hoch genug bewertet werden, ist zeit- und kräftezehrend und oft undankbar. Deshalb: Daumen hoch und ganz viel Erfolg!

18.07.2016, Axel Brüggemann

Da Demokratie nur mit Diskussion und Austausch verschiedener Ansichten, Meinungen, Positionen gelebt werden kann ist es wichtig möglichst mehr als eine meinungsbildende Gruppe im Gemeinderat zu haben. Davon ausgehend das Alle nur das Beste für Drestedt wollen wäre es von Vorteil auch andere Sichtweisen zu hören. Es könnte glatt eine Lösung hervorbringen, die einer größeren Schnittmenge gefällt.

Auszug aus der nieders. Kumunalordnung: Nur über die Mitgliedschaft in Fraktionen und Gruppen können Ratsfrauen und Ratsherren bei der Willensbildung und Entscheidungsfindung im Rat, im Verwaltungsausschuss und in den Ausschüssen mitwirken, denn nur diesen sind gesetzlich Rechte eingeräumt, die einzelne Ratsmitglieder nicht haben. Eine Fraktion oder Gruppe muss aus mindestens zwei Mitgliedern bestehen; der Bürgermeister darf sich wegen seiner beamtenrechtlichen Pflicht zur unparteiischen Amtsführung keiner Fraktion oder Gruppe anschließen.